Für jede Raumgrösse den passenden Raumluftreiniger

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Sicherheit

Air Cleaner Geräte arbeiten mit Hocheffizienten UV-C Röhren. Durch unser Pat. Pend. Mehrstufen- Gehäuse mit abgeschirmter Brennkammer garantieren wir absolut keinen Strahlenaustritt. Somit können unsere Geräte absolut unbedenklich betrieben werden. Die Geräte sondern keine Nebenprodukte wie Ozon oder andere Rest- Produkte ab und können absolut bedenkenlos in belebten Räumen ohne Einschränkung eingesetzt werden. Aktuell prüfen wir unsere Produkte bei einem Notified Body für die unabhängige EU COC Zulassung. (Certificate of Conformity)

Effizienz von Raumluft Entkeimer im Detail

Je einfacher ein Mikroorganismus in seiner Struktur aufgebaut ist, desto problemloser lässt sich dieser mittels UVC-Bestrahlung inaktivieren. Viren, Bakterien und bakterielle Sporen lassen sich grundsätzlich wesentlich leichter zerstören, als komplexe Mikroorganismen wie Hefen, vegetative Pilzzellen (eukaryotische Zellen). Pilzsporen, deren DNS zudem durch eine pigmentierte Zellwand und ein konzentriertes Zytoplasma geschützt ist, können nur durch Einsatz extrem starken UVC-Dosen inaktiviert werden.

Wissenschaftliche Studie

Auszüge der Publikation von Dr. Christian Kähler Version vom 05.08.2020 (Quelle: unibw.de)

Hier finden Sie die ganze Dokumentation: https://www.unibw.de/lrt7/raumluftreiniger.pdf

Können mobile Raumluftreiniger eine indirekte SARS-CoV-2

Infektionsgefahr durch Aerosole wirksam reduzieren?

Die indirekte Infektion über infektiöse Aerosolpartikel, die sich mit der Zeit im Raum anreichern, lässt sich mit Mund-Nasen-Bedeckungen nicht verhindern [5]. Dafür sind festsitzende partikelfiltrierende Atemschutzmasken erforderlich. Alternativ besteht die Möglichkeit die Aerosolpartikel im Raum mittels Filterung abzuscheiden oder über die Fensterlüftung abzuführen. Raumlufttechnische Anlagen, die Aerosolpartikel mit einem Durchmesser kleiner 1 μm verlässlich abscheiden, sind selten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Aerosolkonzentration in einem Raum mit einer Größe von 80 m2 innerhalb kurzer Zeit überall auf ein geringes Maß reduziert werden kann. Damit stellen Raumluftreiniger mit großem Volumenstrom eine sehr sinnvolle technische Lösung dar, um in Schulen, Büros, Geschäften, Wartezimmern, Gemeinde- und Vereinshäusern, Aufenthalts- und Essensräumen etc. die indirekte Infektionsgefahr durch Aerosole stark zu verringern. Sie können aber auch in Gebäuden mit raumlufttechnischen Anlagen unterstützend eingesetzt werden, in denen Menschen zusammenstehen (Wartebereich) und gemeinsam arbeiten oder in denen aufgrund der Arbeitslast viel Aerosol ausgestoßen wird (Fitnessstudio).

Nach gegenwärtigem Stand der Forschung wird SARS-CoV-2 hauptsächlich über Tröpfchen übertragen, die beim Atmen, Sprechen, Singen, Husten oder Niesen entstehen und über die Atemluft aus- und eingeatmet werden [1, 2, 3, 4].

Eine direkte Infizierung, bei der viele emittierte Tröpfchen über kurze Distanz (kleiner 1,5 m) von einer nicht infizierten Person eingeatmet werden, kann mit Hilfe von partikelfiltrierenden Atemschutzmasken (FFP2/3 oder besser) wirksam verhindert werden, da diese Atemschutzmasken Tröpfchen beim Ein- und Ausatmen bis zu einer festgelegten Größenklasse zuverlässig abscheiden [5]. Da bei diesen Mund-Nasen-Bedeckungen die kleinen Tröpfchen freigesetzt werden, können sie sich mit der Zeit im Raum anreichern und selbst dann zu einer indirekten Infektion führen, wenn die infizierte Person nicht mehr im Raum ist [8, 10].

Kleine Tröpfchen, die in der Luft über Stunden schweben und mit der Luftströmung über große Entfernungen transportiert werden können, werden Aerosolpartikel oder Schwebeteilchen genannt und das Gemisch aus Luft und Aerosolpartikel wird als Aerosol bezeichnet. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein mit infektiösen Viren beladenes Aerosol zu einer COVID-19 Infektion führen kann, solange die flüssige Phase der Aerosolpartikel nicht vollständig verdunstet ist [11, 12].

Die SARS-CoV-2 Halbwertzeit beträgt 1,1 ‒ 1,2 Stunden, d.h. nach einer guten Stunde geht von der Hälfte der Viren in einem Tropfen statistisch gesehen keine Infektionsgefahr mehr aus [11]. Aufgrund ihrer geringen Größe schweben die Tröpfchenkerne ebenfalls in der Luft und daher bilden sie selbst bei geringer Luftfeuchtigkeit ein langlebiges Aerosol, das sich im Raum mit der Zeit anreichern kann, sofern Quellen vorhanden sind und es nicht gefiltert oder abgeführt wird.

Da die indirekte Infektionswahrscheinlichkeit in einem Raum mit der Anzahl der infizierten Personen und der Aufenthaltsdauer zunimmt, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Virenlast in der Raumluft zu begrenzen.

Um die Schadstoffkonzentration auf einem niedrigen Niveau zu halten, muss daher häufig stoßgelüftet oder besser dauergelüftet werden. Die Querlüftung ist bei geeigneten Witterungsbedingungen am effektivsten, aber diese kann auch schnell als unangenehm empfunden werden. Ein gekipptes Fenster führt hingegen meist zu keinem nennenswerten Luftaustausch im Raum [16]. Unter diesen Bedingungen ist es empfehlenswert, zwei Fenster zu öffnen und vor ein Fenster einen Ventilator zu stellen, der von außen frische Luft in den Raum führt. Aufgrund der Druckerhöhung wird die verbrauchte oder kontaminierte Luft dann durch das andere Fenster abgeführt. Mit dieser Methode werden alle Bereiche des Raumes mit Frischluft versorgt und die Verweilzeit des Aerosols im Raum kann kurzgehalten werden, so dass eine indirekte Infektion sehr unwahrscheinlich wird,

Im Hinblick auf eine effiziente Filterung des Aerosols im Raum mit mobilen Geräten ist daher die richtige Positionierung eines Raumluftreinigers wichtig. Aber auch die Position, an der die Aerosolpartikel lokal emittiert werden, spielt eine große Rolle.

Aufgrund der sehr kleinen Abklingkonstante ist klar, dass das Aerosol über viele Stunden Infektionen hervorrufen kann, wenn es nicht herausgefiltert wird oder die zeitliche Deaktivierung der Viren eine Infektion unwahrscheinlich macht.

Die Filterleistung ist nicht nur abhängig von dem Gerät und dem Aufstellungsort, sondern auch von der Geometrie des Raumes. Insbesondere lang gestreckte Räume lassen sich schlechter filtern, da der Strahl an der Decke irgendwann ablöst und sich dann ein Rezirkulationsgebiet ausbildet, das nicht bis zur gegenüberliegenden Wand reicht.

Um eine möglichst effektive Filterung der Raumluft zu ermöglichen, sollte der Raumluftreiniger möglichst an der längsten Raumseite in der Mitte positioniert sein.

Hier finden Sie die ganze Dokumentation: https://www.unibw.de/lrt7/raumluftreiniger.pdf


Vorsicht bei offenen Systemen!

Bei einer erhöhten Strahlendosis verursachen UVC-Strahlen bei Menschen Hautrötungen (Erytheme) und schmerzhafte Augenentzündungen (Konjunktivitis). Aus diesem Grund sollten die von der EU festgelegten Grenzwerte (EU Direktive 2006-25-EG) mit 6 mJ/cm², bzw. 60 J/m² täglicher Bestrahlungsdosis (bei 254 nm) nicht überschritten werden. Auf ausreichenden Schutz ist daher stets zu achten!Wie sichtbare Wellenlängen des Lichts bewegen sich die UV-C-Strahlen nur geradlinig fort und nehmen mit zunehmender Entfernung von der Leuchtquelle in ihrer Intensität deutlich ab. Je weiter man von einer UV-Quelle entfernt ist, desto ungefährlicher ist diese folglich (abgesehen von der Bestrahlungsdauer). Von Geräten mit Blickschutzlamellen oder voll umschlossenen Gehäusen kann daher niemals eine unmittelbare Gefahr ausgehen. Falls direkter Blick- oder Hautkontakt mit einer frei strahlenden UV-Quelle unumgänglich ist, sind einfache Massnahmen, wie z.B. Schutzbrille oder Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor völlig ausreichend.

Garantierte Sicherheit

Bei der Geräte-Konstruktion legen wir den Fokus auf ein in sich geschlossenes System ohne Licht-Austritt, um somit jegliche Personenschäden auszuschliessen.

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